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Amédé Ackermann –
Künstlerische Position

Amédé Ackermann (*1991, Neuss) ist Fotograf und Künstler, dessen Arbeiten sich im Spannungsfeld von konzeptioneller Fotografie und Medienkunst bewegen. Nach seiner schulischen Ausbildung studierte er Fotografie an einer Akademie in Köln und sammelte anschließend praktische Erfahrungen in verschiedenen Fotostudios, in einer PR-Agentur sowie im schulischen Kunstbereich. Darüber hinaus arbeitet er seit mehreren Jahren als Dozent im Bereich Fotografie und vermittelt sein Wissen in Workshops und Kursen.

Im Zentrum seiner künstlerischen Arbeit stehen digitale Bildwelten, die durch Fotomontagen und Collagen entstehen. Durch diese Technik verbindet er Orte, Kulturen und Zeiten und erschafft neue visuelle Räume, die unsere gewohnte Wahrnehmung hinterfragen. Seine Arbeiten basieren auf digitalen Collagen, die bekannte Umgebungen neu interpretieren und einen anderen Blick auf Architektur, Landschaft und Raum ermöglichen.

Ein wiederkehrendes Thema seiner Arbeit ist die Frage, wie wir unsere Umwelt wahrnehmen:
Wie wirken Räume auf uns? Welche Rolle spielen Architektur und Landschaft? Und welche Spuren hinterlässt der Mensch in seiner Umgebung? Diese Fragestellungen ziehen sich durch seine fotografischen Arbeiten und bilden die Grundlage seiner künstlerischen Auseinandersetzung.

Ackermanns Werke wurden in verschiedenen nationalen und internationalen Ausstellungen gezeigt, unter anderem in Düsseldorf, Berlin, New York, Portland und Magdeburg. Im Jahr 2020 erhielt er den Kunstförderpreis der Stadt Neuss.

Mit dem partizipativen Kunstprojekt „Der Gemeinsame Blick“ erweitert Ackermann seine bisherige Arbeitsweise um eine kollektive Dimension. Im Rahmen der Landesgartenschau Neuss 2026 (LAGA Neuss 2026) lädt er Besucher:innen dazu ein, selbst Teil des künstlerischen Prozesses zu werden. Unterschiedliche Perspektiven auf das Gelände der Landesgartenschau in Neuss werden gesammelt, weiterverarbeitet und zu einer gemeinsamen Collage zusammengeführt.

Das Projekt verbindet individuelle Wahrnehmung mit gemeinschaftlicher Gestaltung und macht sichtbar, wie aus vielen einzelnen Blicken ein neues Gesamtbild entstehen kann. Damit steht „Der Gemeinsame Blick“ exemplarisch für eine offene, partizipative Form von Kunst im öffentlichen Raum, die Austausch ermöglicht und neue Perspektiven auf unsere Umgebung eröffnet.

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